System-Anforderungen

Übersicht

Betriebssysteme

TERAVoice wird unter den folgenden Betriebssystemen unterstützt:

  • Windows 2000 Professional
  • Windows 2000 Server
  • Windows XP Professional
  • Windows Server 2003

Das Client-Tool wird auch unter Windows 98 und Windows ME unterstützt.

Untertützte Telefonie-Hardware

TERAVoice unterstützt sowohl TAPI- als auch CAPI-basierte Hardware, sowie Voice Modems und einige CAPI-basierte VoIP-Stacks.

Detaillierte Information über kompatible Marken und Geräte finden Sie in unserer Hardware-Kompatibilitäts-Liste. Die folgenden Absätze enthalten einige allgemeinen Informationen zu den verschiedenen Hardware-Typen:

TAPI-Hardware

Prinzipiell wird jedes Gerät unterstützt, das über einen TAPI-Treiber mit Audio-Unterstützung für Aufnahme und Wiedergabe verfügt. Einige Funktionen (z.B. Vermitteln) sind abhängig von der Unterstützung seitens der Hardware und stehen nicht mit jedem TAPI-Gerät zur Verfügung. Wenn der Treiber eine Funktion nicht zur Verfügung stellt, dann steht diese mit TERAVoice auch nicht zur Verfügung. Dennoch sind nicht alle Arten von Hardware gleich gut geeignet.

CAPI-Hardware

Vor allem europäische ISDN-Karten werden in der Regel mit CAPI-Treibern (www.capi.org) ausgeliefert. TERAVoice unterstützt die meisten CAPI 2.0 basierten Karten von n*BRI (S0, 2 Leistungen) bis n*PRI (E1 oder T1, 24/30 Leitungen).

CAPI-basierte VoIP-Stacks

TERAVoice unterstützt verschiedene CAPI-basierte VoIP-Stacks, mit denen Anrufe über H.323 oder SIP beantwortet werden können. Die integrierte H.323-Unterstützung ermöglicht derzeit nur eine Gateway-Funktionalität, jedoch nicht das normale Beantworten von H.323-Anrufen. Integrierte vollständige Untertützung für H.323 wird erst in einer zukünftigen Version verfügbar sein, mit den externen VoIP-Stacks ist dies jedoch bereits jetzt schon möglich!

Voice-Modems mit UnimodemV

Während ein Voice-Modem für eine einfache Voicemail-Lösung ausreichen kann, gibt es häufig eine Reihe von Problemen: Die Qualität und Zuverlässigkeit der Audio-Übertragungen ist oft eher dürftig bei einigen Modems. Der Voice-Modus war für viele Hersteller nur ein nebensächliches Leistungsmerkmal bei der Entwicklung. Jedoch gibt es auch einige Modems mit akzeptabler Audio-Qualität. Voice-Modems haben manchmal Probleme zu erkennen, wann die Gegenstelle die Verbindung getrennt hat. Die Erkennung von DTMF-Tönen funktioniert mit einigen Modellen nicht problemlos, und ein Vermitteln von Anrufen ist grundsätzlich nicht möglich, da Unimodem kein Vermitteln unterstützt.

TK-Anlagen

TERAVoice benötigt für den Betrieb nicht zwingend eine TK-Anlage. Einfache und kleine Konfigurationen sind ohne weiteres auch ohne TK-Anlage möglich:

Beispiel 1: Voicemail für ein Büro mit ISDN-Anschluß. Ein ISDN-Anschluß kann über mehrere Rufnummern verfügen, sogenannte MSNs. Jede MSN ist einem bestimmten Mitarbeiter zugewiesen. Die Mailboxen werden in Abhängigkeit von der MSN zugewiesen.

Beispiel 2: IVR-Lösung am S2M-Anschluss (ISDN PRI) mit Skript oder ActiveX-Objekten für Anwendungen, bei denen keine Mailbox-Zuordnung erforderlich ist.

Grundsätzlich können alle Kombinationen aus TK-Anlage und Telefonie-Hardware mit TERAVoice verwendet werden. Grundsätzlich gibt es drei Funktionen, die von der Unterstützung durch die TK-Anlage abhängig sind:

Mailbox-Zuordnung: Der Telefonie-Server wird in der Regel an eine bestimmte Nebensteller der TK-Anlage angeschlossen. Wenn ein Teilnehmer seine Anrufe nun auf den Voicemail-Server umleitet (entweder durch direkte am Telefon eingestellte Umleitung oder durch automatische zeitabhängige Umleitung über Ruf-Signalisierungs-Gruppen), wird dieser am Voicemail-Server signalisiert. Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, dem Voicemail-System mitzuteilen, für welche Mailbox der Anruf bestimmt ist:

  • Inband signaling mit MFV-Tönen: Diese Methode findet normalerweise in analogen Neztzen Anwendung. Eine Folge von MFV-Tönen wird während der ersten 1-2 Sekunden übermittelt. TERAVoice unterstützt diese Methode mit konfigurierbaren Code-Mustern.
  • Redirector: In ISDN-Netzen wird die Nummer des umleitenden Teilnehmers (= Mailbox-Inhaber) oft als 'Redirector Information' übermittelt. TERAVoice kann diese Information verwenden, um den passenden Ruf-Prozessor bzw. die entsprechende Mailbox zuzuordnen.
  • Falls keine Redirector-Information verfügbar ist, kann die Zuordnung auch über verschiedene MSNs erfolgen. In diesem Fall erhält jeder Voicemail-Teilnehmer eine eigene MSN, auf die 'seine' Anrufe umgeleitet werden. TERAVoice kann dann anhand der MSN die entsprechende Mailbox auswählen.
  • Darüberhinaus kann die Zuordnung auch abhängig vom Gerät erfolgen, auf dem der Anruf erfolgt. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn mehrere Geräte gleichzeitig genutzt werden oder wenn die verwendete Hardware mehrere TAPI-Schnittstellen zur Verfügung stellt.

Für jeden Ruf-Prozessor können eine oder mehrere beliebige Kombinationen dieser Parameter definiert werden. Dies ist vor allem in gemischten Umgebungen mit analoger und digitaler Hardware sehr hilfreich.

Hinweis: Es gibt TK-Anlagen die die zugehörige Mailbox über eine serielle Verbindung zwischen TK-Anlage und Voicemail-System signalisieren. Dieses Verfahren wird derzeit nicht unterstützt.

Mail- und Messaging-Systeme

Ein Ziel bei Unified Messaging besteht darin, die gesamte Kommunikation an einem einzigen Ort zur Verfügung zu stellen - gewöhnlich dem E-Mail-Posteingang. TERAVoice benötigt kein bestimmtes Mail-System, so daß es dem Kunden berlassen bleibt, sich für ein System zu entscheiden, oder das bisherige System weiter zu verwenden.

Microsoft Exchange Microsoft Exchange ist eines der am weitesten verbreiteten Messaging-Systeme weltweit. TERAVoice arbeitet reibungslos mit MS Exchange 2000 und früheren Versionen (mit Internet Mail Connector) zusammen. Öffentliche Ordner können zu Beispiel als Ziel für neue Nachrichten oder Anrufe verwendet werden, um so Anruf-Logs für verschiedene Mitarbeiter gemeinsam zur Verfügung zu stellen.

Lotus Notes Für Lotus Notes gilt ähnliches wie für Exchange. Durch die Lotus SMTP-Schnittstellen werden alle TERAVoice-Nachrichten an die entsprechenden Empfänger übermittelt.

Andere Messaging-Systeme So gut wie alle derzeitigen Mail-Systeme sind in der Lage, E-Mails über SMTP zu senden und zu empfangen. Durch die Verwendung von SMTP ist TERAVoice in der Lage, mit so gut wie jedem Mail-System zusammenzuarbeiten.

Schluß

TERAVoice ist eines der flexibelsten Telefonie-Plattformen auf dem Markt. Mit der einzigartigen Unterstützung von CAPI und TAPI in einem einzigen Produkt ist TERAVoice für eine Vielzahl von Anwendungen und Konfigurationen geeignet. TERAVoice ist eine der wenigen Lösungen, die eine kostenlose Version zum Download anbieten, so daß Kunden vorher prüfen können, ob das Zusammenspiel mit der Hardware, sowie die Verfügbarkeit der gewünschten Funktionen gewährleistet sind.

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